Die AKNW vertritt mit ihren ca. 32.000 Mitgliedern auch ca. 1.800 Stadtplaner*innen. WIR StadtplanerIN NRW…

Wahlfreude
Wir freuen uns sehr über das positive Ergebnis der Kammerwahl in NRW. Unsere Gruppe WIR StadtplanerIN NRW ist im nun verkleinerten „Architektenparlament“ mit angesichts der starken Konkurrenz beachtlichen 7 von insgesamt 9 Sitzen, die der Fachrichtung Stadtplanung zustehen, weiterhin stark vertreten. Bemerkenswert ist ebenfalls, dass unsere Fachrichtung mit über 56 % nach wie vor die höchste Wahlbeteiligung aufweist.
Die Vielfalt unserer Gruppe, die alle Tätigkeitsfelder und Arbeitsbereiche der Stadtplanung repräsentiert, unsere Mitglieder – bestehend aus jung und älter, Frauen und Männer – konnten durch eine starke inhaltliche Arbeit in den Gremien der Architektenkammer überzeugen, ebenso wurde unsere Sichtbarkeit über die gute Präsenz unserer Online-Formate, Social Media Auftritte, den klassischen Flyer sowie den gelungenen Beiträgen in den Ausgaben des DAB erhöht.
Der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe WIR StadtplanerIN NRW ist gefestigt. Wir sind bereit, auch künftig die großen gesellschaftlichen Herausforderungen – wie den Umbau und die Erneuerung von Stadt und Land – aktiv anzugehen und sowohl in der AKNW als auch mit anderen Verbänden und auf Bundesebene maßgeblich mitzugestalten. Besonders wichtig ist uns eine sozialgerechte Bodenordnung, die Schaffung von Strukturen für bezahlbaren Wohnungsbau sowie eine städtebauliche Umbaukultur, die sich an baukulturellen Maßstäben orientiert und die Innenentwicklung substantiell und vital erneuert. Gemeinsam mit anderen Fachrichtungen wollen wir durch geeignete Klimaanpassungen zeigen, wie wir dem Klimawandel begegnen können.
WIR verlieren dabei nicht aus dem Blick, dass unsere meist kleinteilig und mittelständisch organisierte Bürostruktur eine angemessene Honorierung benötigt. Ein faires Wettbewerbswesen mit ernsthafter Partizipation ist für die soziale Integration städtebaulicher und stadtplanerischer Projekte unerlässlich. Wir setzen uns weiterhin für die Entwicklung alternativer Qualifizierungsverfahren innerhalb und außerhalb der RPW ein und fordern eine breit akzeptierte „Phase Null“, die Entscheidungsprozesse transparent macht. Dank der kompetenten Vertretung von Hochschullehrenden in unserer Gruppe können wir die Voraussetzungen für Qualität in der praktischen Arbeit in die Ausbildungslandschaft in NRW und bundesweit einbringen.
Es gibt viel zu tun in den kommenden Jahren. Dafür brauchen wir engagierte Partner:innen und gemeinsames Engagement. Ich bin überzeugt, dass wir bestens aufgestellt sind und optimistisch in die Zukunft blicken.
Prof. Rolf Westerheide
Vorsitzender WIR StadtplanerIN NRW
